Herbstversammlung am 19.10.2019

Zur diesjährigen Herbstversammlung begrüßte unser 1. Vorsitzender Andreas Rudolf die anwesenden Mitglieder und auch Nichtmitglieder mit einem kurzen Bericht über aktuelle Themen und gab einen Ausblick über die bevorstehenden Vereinsaktivitäten im kommenden Jahr. Im Anschluß hielten unsere beiden Gäste, Emil Schiele und Rainer Guth, interessante Vorträge.

Emil Schiele, vielen bekannt aus der „Gläsernen Imkerei“ in Dornstadt ( lehrbienenstand-ulm.de/index.html ) referierte zum Thema "Gesundheit aus dem Bienenstock" und berichtete unterhaltsam über Honig, Propolis, Gelée Royale & Co. Er wies u.a. darauf hin, dass die Einnahme von Gelée Royale eine verjüngende Wirkung haben soll. Kein Wunder also, dass Emil Schiele einen deutlich jüngeren Eindruck hinterlies, als seine tatsächlichen 88 Lenze.

Rainer Guth stellte im Anschluß das Bienenstockluftgerät "Apiair" vor und gab einen interessanten Überblick über die Anwendungsbedingungen in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht sowie die möglichen Wirkungsweisen. Anhand eines mitgebrachten Bienenstockluftgerätes führte er dessen Anwendung vor und jedermann konnte anschließend das Gerät näher in Augenschein nehmen. Rainer Guth ist übrigens als offizieller Anbieter von Bienenstockluft im Internet unter www.apitherapie-oberschwaben.de/anbieter/apiair/ zu finden.

Nach einem hervoragenden Abendessen wurde die Zeit rege genutzt, um die vorgetragenen Themen bei diversen Gesprächen mit den Referenten zu vertiefen. Auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an Emil Schiele und Rainer Guth, dass sie sich für diesen Abend die Zeit genommen haben.


Herbstausflug am 06.10.2019 - Stadtführung in Ulm

Unser diesjähriger Herbstausflug führte uns in die Ulmer Altstadt mit Fischer- und Gerberviertel, wobei wir von zwei kundigen Stadtführern begleitet wurden. Treffpunkt war beim Stadthaus am Münsterplatz, also mitten in der Stadt. Zur Führung teilten wir uns in zwei Gruppen, die in die jeweils gegenläufige Richtung losmarschierten und sich am Ende wieder am Stadthaus trafen. Die Stadtführung(en) war(en) angesichts der vielen Anekdoten sehr interessant. Zum Beispiel wusste nicht Jede/Jeder, dass auf dem Münster ein ca. 1 m großer "Ulmer Spatz" einen hervorragenden Ausblick genießt, der eigentlich deutlich sichtbar dort thront. Das und viele weitere kurzweilige Erzählungen zur Geschichte von Ulm machten richtig Spaß. Einziger Wermutstropfen war das Wetter. Es regnete zum überwiegenden Teil und führte angesichts der Außentemperatur von etwa 10°C und den hoch erhobenen Regenschirmen zu kalten Händen. Aber, was Einem nicht umbringt, härtet ab. Die kalten Hände waren beim anschließenden Essen im Ratskeller und guter Unterhaltung schnell vergessen. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung dank der hervorragenden Organisation unseres 1. Vorsitzenden.


Ausflug am 14.06.2019 zur Belegstelle Hasental

Das Wetter war optimal, die Stimmung bestens, der Vortrag der Belegstellenleitung sehr interessant, die Umlarv-Aktion beeindruckend und das dargereichte Vesper vorzüglich. Besser geht nicht.

Interessanter Vortrag für die Besucher
Ein Teil der aufgestellten Begattungskästchen
Umlarv-Profi bei der Arbeit
.... hier das Ergebnis

18.09.2019 Kurioses unter der Bienenkiste

Merkwürdig war es schon seit Tagen: Beim Blick auf die zur Varroa-Kontrolle eingelegte Windel mit ölgetränktem Küchentuch fehlte unerklärlicherweise stets ein Stück dieses Küchentuchs. Der Verdacht richtete sich schnell auf eine Maus, die wohl Gefallen daran hatte, das Küchentuch zu beseitigen. "Ha, das geht auch ohne!" dachte sich der Imker und überlistete die Maus, indem er das Küchentuch weg ließ. Allerdings machte der Imker die Rechnung ohne die Maus, die wohl ernsthaft verärgert war und sich zähneknirschend rächte. Es könnte allerdings auch sein, dass die Maus nur vom Hunger getrieben einen Lebensmitteltest vollführte. Man weiß es halt nicht genau. So oder so, so ist halt das Ergebnis!


14.09.2019 Seltsame Gestalten unter dem Blechdeckel von Bienenbeute

"Schreck lass' nach", dachte sich ein Imker aus dem hiesigen Bereich, als er jüngst an einer seiner Bienenbeuten den Blechdeckel hob und er eine Schar seltsamer Gestalten entdeckte, die dort offensichtlich einen kuscheligen Unterschlupf gefunden hatten. Schnell war klar, es sind merkwürdige Insekten, nur welche? "Sei's drum!", grübelte der Imker, verscheuchte die Gestalten und kümmerte sich um seine Bienen. Wenige Tage später dasselbe Bild. Der Imker wurde neugierig und machte sich im Internet auf die Suche. Er wurde fündig und sein Gemüt entspannte ob der harmlosen Zeitgenossen, die vermutlich aufgrund des sich deutlicher abzeichnenden Klimawandels den Weg hierher gefunden hatten.

Ja was war das nun? Auflösung siehe Link.


19.05.2019 Neue Königinnen im Anmarsch

Die Königinnenzucht scheint zu klappen ....
.... fast alle Näpfchen werden gepflegt.

23.05.2019 Weiselzellen verschult

Die Weiselzellen sind verdeckelt
..... und wurden
..... jetzt verschult.

30.05.2019 Königinnen geschlüpft

Bereit zum Befüllen der Begattungskästchen
Gefüllte Einwabenkästchen (EWK)

01.06.2019 Aufstellung in der Belegstelle Gunzesried

EWK's mit Schutzhäuschen ....
.... oder auch andere Begattungskästchen
Schnelle Eingewöhnung

15.06.2019 Zurück von der Belegstelle Gunzesried

Wieder in heimischen Gefilden
Königinnenbegattung erfolgreich - bereits verdeckelte Brut vorhanden.

Auch Waschbären mögen Honig

Obwohl nicht eingeladen besuchte ein Waschbär im Zeitraum von ca. Januar bis März 2019 ein Bienenhaus im Wald bei Merklingen und machte sich über die dort vorhandenen Waben her. Wir wissen zwar nichts Genaues, gehen aber davon aus, dass es ihm gemundet hat und er deshalb gut über den Winter kam. Für seinen angerichteten Schaden kam er allerdings nicht auf. Dafür aber schnell und unbürokratisch die Imker-Global-Versicherung.

Die Bienen haben es leider nicht überlebt.

Bienenhaus nach Waschbärbesuch
Zutritt nach Waschbär-Art
Die Futterwaben waren wohl lecker .....
...... die Brutwaben eher nicht.

Weihnachtsbescherung der besonderen Art

Nicht der Weihnachtsmann, sondern ein Specht sorgte für eine Überraschung zu Weihnachten 2018 und das gleich an zwei Bienenständen. Da kam Freude auf, wohl eher beim Specht, nicht bei den Bienen und den Besitzern.

Bienenselbstbedienungsbar geöffnet
Andere Bar, derzeit aber geschlossen!
Nahaufnahme Ausschank

Was kann ich dagegen tun?

Dem Specht signalisieren: Dieses Revier ist besetzt!

Vom Räuber zum Hüter!
Wehe dem ......!